Uwe Hoffmann

Stadt Mayen
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Genovevaburg Mayen
Eifel / Ahr

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Wer hat, der hat. Mayen hat ein Wahrzeichen: die romanische Genovevaburg oberhalb des Marktplatzes. Genoveva von Brabant war, wie eine spätmittelalterliche Legende berichtet, eine fälschlich als Ehebrecherin verstoßene und zusammen mit ihrem Sohn Schmerzensreich ausgesetzte Herzogstochter. Die im 14. Jahrhundert verschriftlichte Legende wurde 1935 in romantischen Genovevaspielen inszeniert. Viele Mayener wirkten mit; nur die vier Hauptrollen waren mit professionellen Schauspielern besetzt. 1939 eine zweite Inszenierung mit Vorstellungen bei Nacht. Ein gewaltiges Spektakel. 1980 wurde die Burg 700 Jahre alt und die romantische Sage stand wieder auf dem Spielplan. Wieder übernahm ein Stamm von Profi-Schauspielern die wichtigsten Rollen, die meisten waren mit Mayener Bürgern besetzt, darunter ein Sprechchor in der Art der griechischen Tragödie, die Keimzelle der späteren Mayenspieler. Der Erfolg war so groß, dass der Stadtrat beschloss, von 1988 an die Burgfestspiele in eigener Intendanz, mit eigens produzierten Inszenierungen und einem eigenen Ensemble fortzusetzen. Dieses in die Eifel gelockt zu haben, war zuerst das Verdienst des theaterbegeisterten Bürgermeisters Albert Nell (1976–1990) mit treuem Freundeskreis. Das Programm sollte aus zwei Abendstücken und einem Märchen bestehen. Als Intendant wurde Rudolf Krieg verpflichtet. 1988 war Mayen zu einer Festspielstadt geworden. Wer hat, der hat – die Burgfestspiele! Unter der Gesamtleitung von Uwe Hoffmann.

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Stadt Mayen Uwe Hoffmann, BURGFESTSPIELE mayen Peter Seydel: The Rocky Horror Show
Peter Seydel: The Rocky Horror Show
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BURGFESTSPIELE mayen

Mit Genoveva fing es an: das größte, erfolgreichste Theaterfestival in Rheinland-Pfalz

Mayen ist Kult. Sommer für Sommer wird Mayen mit zeitgenössischem Volkstheater zur Theaterstadt. Auf dem Spielplan stehen ein Familienstück, ein Schauspiel, eine musikalische Produktion und Kinder- und Jugendtheater. Seit 1988 mit jährlich wechselndem eigenen Ensemble und Mayener Laien. Großes, hochkarätiges Theater unter freiem Himmel. Dafür hat Mayen einen berühmten Paten: Mario Adorf, Ehrenbürger der Stadt. Mayen hat auch eine glückliche Hand bei seinen Intendanten. Alle waren sie Theatertiere mit für Mayen unglaublichem Renommee. Der erste nach Rudolf Heinrich Krieg war Hans-Joachim Heyse, gewesener Generalintendant der Bonner Bühnen, gewesener Leiter der Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel. Er inszenierte Stücke aus Antike, Klassik und Romantik, Jahrhundertwende und Moderne. Nicht zuletzt Dramen von William Shakespeare: die spielte er rauf und runter. Pavel Fiber brachte das Genre Musical auf die Bühne, Peter Nüesch erweiterte den Spielplan auf fünf eigene Inszenierungen und traf mit einer couragierten Mischung aus Ernstem und Komischem, aus Schauspiel und Musiktheater den Geschmack des qualitätgewohnten Burgfestspiel-Publikums. Seit 2016 ist Daniel Ris, Schauspieler, Theaterregisseur, Autor und Kulturmanager, Intendant. Er inszenierte u.a. Tschick nach Wolfgang Herrndorf von Robert Koall, Terror von Ferdinand von Schirach und The Rocky Horror Show von Richard O Brien. Die Mayener Zuschauer, jedes Jahr rund 30.000, neigen zu stehenden Ovationen.

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Land Rheinland-Pfalz seit 1988
Freunde der Burgfestspiele Mayen e.V.
viele Großsponsoren seit 1988

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