Der Kultursommer Rheinland-Pfalz 2026 ist zu Ende. Unter dem Motto „Die goldenen Zwanziger“ nahm er die Jahre 1924 bis 1929, eine der ganz großen Blütezeiten von Kunst und Kultur, ebenso in den Blick wie die heutigen 2020er Jahre.
„Rund 260 Projekte, 30.000 Menschen allein beim Auftakt in Kaiserslautern und volle Reihen von der Südpfalz bis in die Vulkaneifel. Das war ein goldener Kultursommer“, sagt Kulturminister Sven Teuber. „Die Zwanziger damals und heute haben mehr gemeinsam, als man denkt. Technischer Aufbruch, Emanzipation und Integration, aber auch große soziale Unterschiede und eine Gesellschaft im Umbruch. Die Kulturschaffenden haben genau da hingeschaut und den Blick für diese Parallelen geschärft. So stelle ich mir Kultur vor, nah an den Menschen, mitten im Land und mit Haltung. Danke an alle, die das möglich gemacht haben, an die Künstlerinnen und Künstler, an das Publikum und besonders an die vielen Ehrenamtlichen im ganzen Land.“
Das Motto 2027 knüpft erneut an die Zwanziger an, setzt aber einen ganz anderen Schwerpunkt. Humorvoll und lustig soll es werden, aber mit kritischem Blick. Es lautet „Wenn man trotzdem lacht. Scherz, Satire und tiefere Bedeutung“. Anlass ist unter anderem das 111-jährige Bestehen des Dadaismus. Eröffnet wird der Kultursommer 2027 in Pirmasens, wo im kommenden Jahr auch Hugo Ball zu seinem 100. Todestag geehrt wird.
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