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Ingo Bartsch

Literatur

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düster, gesellschaftskritisch, humoristisch, makaber

Ingo Bartsch, Baujahr 1979, Erstzulassung 1980, ist Schriftsteller. Sein großes Ziel ist der Literaturnobelpreis 2040, dann die Titelverteidigung 2041 sowie im Jahr darauf das Double aus Literatur- und Friedensnobelpreis. Bis dahin schreibt er fleißig Bücher, die nobelpreisverdächtig unterhaltsam sind, etwa über höllische Altenheime oder eskalierende Schlagerköniginnen. Die erfreuliche Nachricht vom Nobelpreiskomitee wird ihn vermutlich in einer Bar oder auf dem Tennisplatz erreichen. Und Deutschland kann aufatmen: Zur Verleihung wird er sicher nicht in einem peinlichen Outfit erscheinen, denn er hat gleich drei Töchter, die ihn beraten.

Zuletzt erschienen:

"Spielende" (Kurzgeschichte) in: Gegend Entwürfe 20/21 (Hg. Michael Au/Alexander Wasner), Anthologie, Königshausen und Neumann, 2021

"Schunkelgate - Schlagerkönigin am Abgrund", Piper, 2021

"Opakalypse - ein bitterböser Altenheimroman", Piper, 2019

KINK100

Der Roman beginnt Prä-Corona in der BDSM-Szene Berlins und endet Post-Corona in der Weltverschwörung

Martin Fröhlich ist Sadist und verzweifelt. Er führt ein Leben am Rande des Unaussprechlichen und darüber hinaus. Seine Beziehungen zu der Masochistin Angelika und dem Künstler Max Monotox treiben ihn nur tiefer in die psychische Krise. Vergeblich sucht er Zuflucht in einer konventionellen Partnerschaft mit der alleinerziehenden Roberta. Fachliche Hilfe durch eine Psychologin erreicht ihn nicht. Stattdessen findet er sich als Mordverdächtiger, wohnungslos, verfolgt von Unbekannten.
Im zweiten Teil des Romans ist Martin Fröhlich untergetaucht und kann nur tatenlos zusehen, wie ein Kreis aus Verschwörungsanhängern den Tag X herbeiführt.

Zum ersten Mal arbeitet Ingo Bartsch interdisziplinär und komponiert einen Soundtrack zum Roman.

2020
IM FOKUS – 6 Punkte für die Kultur

Arbeit