Foto: Anja Vorrath

Anja Vorrath

Bildende Kunst

Künstlerin
Info

An der Wildbachbrücke 9
55124 Mainz

06131 6222746
a.vorrath@atelier-vorrath.de
www.atelier-vorrath.de

Malerei, Plastik, Zeichnung

Aufgewachsen in Waldnähe, mit Schlagzeilen rund um den »sauren Regen« und die »Tschernobyl-Katastrophe«, hat mich das Thema Natur und Umwelt sehr geprägt. Das spiegelt sich in meiner künstlerischen Arbeit wider. Ich möchte den Charme, das Individuelle und Einzigartige der von mir ausgesuchten Objekte in neue Zusammenhänge und gestalterische Formen bringen, dadurch hervorheben und würdigen.

Dabei geht es oft um Bereiche des »Essens«, »der Pflanzen« und des »Menschen«. Die bisherigen Serien »Chili«, »Tänzer«, »Schwertlilien« und »Akt« sind überwiegend als realistische Ölbilder entstanden, die malerische wie auch grafische Elemente aufgreifen.

Für das Stipendium habe ich mich in der Serie »Origo« mit der Botanik meiner näheren Umgebung, der Rheinhessens, auseinandergesetzt und erstmalig auch den Bereich der Plastik betreten.

Anja Vorrath

Geboren und künstlerisch tätig in Mainz. Diplom in Kommunikationsdesign mit einer Zusatzausbildung im Bereich Malerei. Regelmäßige Einzel- und Gruppenausstellungen seit 1996.

Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz und im Kunstverein Eisenturm, Mainz. Seit 1996 freiberuflich tätig als Künstlerin und Dipl.-Designerin.

Anja Vorrath, Origo – Werkserie aus Plastiken, Zeichnungen und Radierungen Anja Vorrath
»Die Majestätische« | Zwiebelschale | 35 x 40 x 25 cm, Foto: Anja Vorrath
Anja Vorrath, Origo – Werkserie aus Plastiken, Zeichnungen und Radierungen Anja Vorrath
»Die Majestätische« | Zwiebelschale | 35 x 40 x 25 cm, Foto: Anja Vorrath
Anja Vorrath, Origo – Werkserie aus Plastiken, Zeichnungen und Radierungen Anja Vorrath
Kiefer | Pastell auf lackierter Leinwand | 50 x 150 cm | Ausschnitt, Foto: Anja Vorrath
Anja Vorrath, Origo – Werkserie aus Plastiken, Zeichnungen und Radierungen Anja Vorrath
»Kristall Gnol« | Kiefernadeln | 35 x 30 x 52 cm, Foto: Anja Vorrath
Anja Vorrath, Origo – Werkserie aus Plastiken, Zeichnungen und Radierungen Anja Vorrath
»Kristall Gnol« | Kiefernadeln | 35 x 30 x 52 cm, Foto: Anja Vorrath

Origo – Werkserie aus Plastiken, Zeichnungen und Radierungen

Fortsetzung der Stipendienarbeit I



Einen anderen Eindruck offerieren kumulierende Pflanzenabfälle, wie sie z. B. durchs Spargelschälen anfallen. Sie bilden ein chaotisches Durcheinander an Schwüngen und Linien, die ich in monochromen Zeichnungen und Radierungen festhalte. Es ist erstaunlich zu beobachten, wie viel Lebendigkeit in diesen »Resten« steckt.

Begonnen habe ich die »Origo«-Serie mit Farben, die ich aus Pflanzen, Gemüsen und Obst gewonnen habe. Daraus entstanden sind intuitiv gemalte Farbflächen. Inhaltlich zähle ich auch meine farbigen, realistisch gemalten Aquarelle dazu, die eine Momentaufnahme im Leben des Objekts zeigen. Sowohl die Schönheit von außen als auch die Ästhetik im Anschnitt oder das Verdorrte: Jedes Stadium birgt seinen eigenen Zauber.

2021
IM FOKUS – 6 Punkte für die Kultur

Arbeit
Anja Vorrath, Origo – Werkserie aus Plastiken, Zeichnungen und Radierungen Anja Vorrath
»das Herz« | Spargelfasern | 24 x 18 x 20 cm, Foto: Anja Vorrath
Anja Vorrath, Origo – Werkserie aus Plastiken, Zeichnungen und Radierungen Anja Vorrath
»es lebt« | Brennnesselfaser | 23 x 30 x 70 cm, Foto: Anja Vorrath
Anja Vorrath, Origo – Werkserie aus Plastiken, Zeichnungen und Radierungen Anja Vorrath
»Mohn« | Zeichnung 01, 02 und 03 | 7,5 x 15 cm, Foto: Anja Vorrath
Anja Vorrath, Origo – Werkserie aus Plastiken, Zeichnungen und Radierungen Anja Vorrath
»Mohn« | Radierung G01 Ausschnitt | 20 x 50 cm, Foto: Anja Vorrath

Origo – Werkserie aus Plastiken, Zeichnungen und Radierungen

Wie unter einem Mikroskop, bei dem durch die Verwendung verschiedener Objektive neue Ansichten und Einsichten eines Teils sichtbar werden, versuche ich einen besonderen Focus auf die Vielschichtigkeit der Pflanzen zu lenken. Dafür nutze ich Gewächse aus der rheinhessischen Kulturlandschaft in Verbindung mit dem Thema »Nahrung«.

Durch die physische Bearbeitung von in der Regel pflanzlichen »Abfallprodukten«, wie sie etwa beim Kochen entstehen, produziere ich Fasern, die zum Hauptbestandteil meiner abstrakten Plastiken werden. Es ist der Rohstoff der Pflanze selbst, der wesentlicher Bestandteil des Kunstwerks ist.

2020
IM FOKUS – 6 Punkte für die Kultur

Arbeit